Am letzten Wochenende war ich im Osho Zentrum Uta in Köln. Dort habe ich als Assistent bei der Ausbildung von Meditationslehrern teilgenommen. Ich konnte sehr gut nachvollziehen, wie es ist, dort in der Runde zwischen den vielen neuen Gesichtern zu sitzen, aufgeregt, mit Plänen oder auch nicht, Vorstellungen, vielleicht auch Vorurteilen, Gedanken, Gefühlen.
Neben den Einweisungen in die einzelnen Meditationen und dem Thema Meditation an sich, wird sehr viel meditiert. Das geht früh 7 Uhr los und endet abends 22 Uhr. Als ich selber neu im Kurs saß, ist es mir, obwohl ich es alles sehr wollte, unglaublich schwer gefallen, die Meditationen ohne Widerstand durchzuführen. Ich habe so oft gedacht, lass es einfach nur vorbei sein, wann kommt die nächste Phase der Meditation. Ich hatte oft körperliche Schmerzen.
Es ist nicht so, dass diese inneren und äußeren Reaktionen und Aktionen meines Verstandes, meiner Themen, die ich in mir habe, vorbei sind. Aber es fällt mir heute viel leichter, sie mit etwas Abstand zu betrachten und sein zu lassen.
Als ich jetzt in Köln im Kurs saß und die Menschen beim Meditieren betrachtete, ihre Widerstände sah, ist mir bewusst geworden, dass sich in mir etwas verändert hat. Ich bin gelassener geworden. Wenn etwas in mir zum Thema wird, Angst, Schmerz, alles Mögliche, fällt es mir viel leichter, dem Thema ein "Ja" zu geben und trotzdem mich nicht davon überrollen zu lassen.
Das hat viel mit dem Meditieren zu tun. Ich kann es nur empfehlen ;)
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