Montag, 30. September 2013

Hara Meditation Tag 30

Heute ist der 30. Tag . Wie so oft fühlt es sich so an, als wären die Tage schnell vorüber gegangen und andererseits, als würde ich diese Meditation jetzt seit einer Ewigkeit machen.

Steht die Frage im Raum, wie es mir damit ergangen ist, oder was hat sich verändert? Als erstes ist für mich wichtig, mir jeden Tag bewusst für mich Zeit eingerichtet zu haben, in der ich nur mit mir bin. Sonst meditiere ich oft, aber nicht täglich, das regelmäßige hat sich in diesem Monat sehr gut angefühlt. Es war weniger das Ritual, als das tägliche "mitmirsein", was sich gut angefühlt hat.
Ganz nebenbei ist es jedesmal eine Übung im Sein mit Beobachten und Entspannen.

Körperlich habe ich fast jeden Tag die Energie in mir erwachen gefühlt. Ich bin danach nicht wie ein Duracell Häschen durch die Gegend gehoppelt, es war eher, als würde die Energie ins fließen kommen.

Samstag, 28. September 2013

Hara Meditation Tag 28

Der Monat der Hara Meditation geht zu Ende. Heute habe ich mich für die Meditation des nächsten Monats entschieden. Es wird die Kundalini Meditation sein.

Dienstag, 24. September 2013

Hara Meditation Tag 24

In mir ist es ganz schön aufgewühlt. Ich nehme wahr, wie schwer es mir fällt, Altes und alte Identitäten loszulassen. Meinen Schutzraum zu verlassen, den ich mir mit all dem aufgebaut habe, ist eine große Aufgabe für mich. Das Wort Aufgabe kommt ganz sicher nicht ohne Grund mit dem Aufgeben einher ;)
Seit einiger Zeit ist das Pilgern ein Thema in mir und gestern war es präsenter denn je. Pilgern ohne Geld. Loslassen, was im Moment mich stützt. Nicht das ich viel Geld hätte, aber Geld bedeutet Sicherheit, Essen, ein Dach über dem Kopf. Ohne Geld ist man nur man selbst und kann den unendlichen Reichtum in sich entdecken.

Mittwoch, 18. September 2013

Hara Meditation Tag 18

So tief und fest und lange habe ich ewig nicht geschlafen. Im Moment habe sehr mit meiner inneren Arbeit an Themen zu tun, die mich beschäftigen und mich um einigen Schlaf bringen.
Gestern Abend hatte ich ein sehr schönes Gespräch, ich fühlte mich danach sehr aufgeräumt und klar. Auf dem Rad bin ich durch die kühle Nachtluft nach Hause geradelt, der Mond hat mich begleitet, ich habe mich lange nicht so wohl gefühlt.
Auffällig ist, dass ich zur Zeit meine Träume wahrnehme und sehr direkt in ihnen das Erlebte vom Tag verarbeite. Manchmal sehr wirr und verrückt.

Samstag, 14. September 2013

Tag der offenen Tür im Studio Universaale

Das war schön anzusehen heut bei der offiziellen Eröffnung des Areals am Pfälzer Ufer, alle neuen Orte gut besucht, auch das Studio Universaale. Neben vielen Gesprächen über Meditation, die Zukunft, gute Architektur, Kaffee und Kuchen habe ich eine Stunde Improvisationstanz bei Nico(le) mitgemacht. Das war sehr interessant, sich im Raum zu bewegen, gegen den Strom zu laufen oder über den Boden zu tauchen. Sehr schön auch die Entspannungsübung, ich bin schön locker in der Lendenwirbelsäule geworden ;)

Donnerstag, 12. September 2013

Meditationskurs Bewegung und Stille ab 1. Oktober

Hier ein Hinweis für einen Meditationskurs den ich ab Oktober gebe. Wir werden an 10 Dienstagen 10 verschiedene Meditationen üben. Es sind hauptsächlich Meditationen von Osho. Die meisten sind mit Bewegungen verbunden, die uns leichter in die Stille und Entspannung führen und sein lassen.

Für diejenigen die Interesse haben, Ihr findet hier die Daten, auch meine Telefonnummer für die Anmeldung :

Meditationskurs im Studio Universaale

Mittwoch, 11. September 2013

Hara Meditation Tag 11

So wie jeder Tag anders ist, ist jeden Tag die Meditation anders. Mal ruhig, mal unruhig, mal ganz meditativ, mal voller Gedanken und Filme. Aber jeden Tag habe ich das Gefühl, mir ein Stück näher zu sein, rühiger, in meiner Mitte.

Freitag, 6. September 2013

Hara Meditation Tag 6

Heute habe ich die Meditation am Abend gemacht, den Morgen habe ich mit Schlafen verbracht, den Mittag eigentlich auch ;). Ich hatte heute das Bedürfnis im Sitzen weiter zu meditieren und habe also die 3 Phase, die im Liegen sein sollte abgewandelt. Es war ein sehr angenehmes Sitzen nach dem Ich mich in den Phasen davor sehr gut zentriert hatte.
Vielleicht also als Einstimmung auf eine längere Sitz-Meditation eine Hara machen.

Donnerstag, 5. September 2013

Hara Meditation Tag 5

Nach einer ziemlich kurzen Nacht mit wenig Schlaf, in meinen Adern kreiste der Glückskugel Jasmin Tee des Therapieabschlusses mit ... , war ich so früh munter, wie lange nicht. Ich hatte ein wirres Zeug geträumt, hab vergessen was, war davon aber sehr munter geworden. Ich nahm den Moment, um früh aufzustehen und zu meditieren. Was soll ich sagen, ich hatte das Gefühl, Tee und Träume vereinten sich im Wust an Gedanken und Unruhe. Es war richtig angenehm, die Aufmerksamkeit auf das Drehen, auf das Gefühl in meinem Bauch zu lenken.
Mal schauen, was der Tag Schönes bringt.

Dienstag, 3. September 2013

Hara Meditation 3.Tag

Ich möchte ein wenig zu meiner persönlichen Ausgangslage schreiben.

Das letzte Jahr hat im Außen sehr viel Veränderung mit sich gebracht. Ich habe mit meiner Frau ein Cafe geführt. Das hat uns sehr viel Spaß gemacht und doch waren wir nach knapp 10 Jahren an einem Punkt angelangt, zu sagen es reicht, es ist erfüllt, was da zu leben und zu erfahren war. Unsere Kinder haben beide ihre Schule fertig, sind erwachsen. Wir sind praktisch an keinen Ort mehr gebunden. Ich habe mit meiner therapeutischen Arbeit begonnen und biete Meditationskurse an.

Im Inneren ist parallel sehr viel in Bewegung gekommen. Manches habe ich fühlen und loslassen können. Andere Themen stehen noch an, die ich mehr spüren als sehen kann. Ich taste mich langsam dahin, um sie zu betrachten und in mein Leben zu intergrieren. Das Meditieren ist ein Teil des Tastens. Das Entspannen, das Betrachten, dessen was in dem Moment ist, gibt mir die Möglichkeit mich zu öffnen, zuzulassen, was ist.

Heute war die Meditation sehr intensiv, ich hätte noch lange weitermachen können, kaum Denken, einfach dasein, die Energie spüren, die ich da geweckt habe. Gestern war ich so voller Gedanken, an die ich mich dann klassisch gehangen habe, der "Film" lief und lief, sodass ich nicht mal gemerkt habe, was ich da grad mache.

Montag, 2. September 2013

Hara Meditation 2. Tag

Guten Morgen, in der Regel mache ich die Meditationen nach dem Aufstehen, es sei denn, sie ist für eine andere Tageszeit vorgeschlagen, wie die Kundalini Meditation für den frühen Abend.
Früh am Morgen zu meditieren hat für mich einen entscheidenden Vorteil, ich komme gerade aus dem Nichts, aus der Stille des Schlafes, vielleicht sind schon die ersten Gedanken an den Tag, aber das ist nichts gegen die Fülle an input aus Telefon, Smartphone, Internet, Zeitungen, Radio, Fernsehen, Begegnungen usw. Nach dem Erwachen aufstehen, frisch machen, ein Glas Wasser trinken und in die Meditation begeben.
Natürlich geht das auch zu jeder anderen Zeit, ich mag einfach diese Frische des Tages, um bewusst in mich zu gehen.


Sonntag, 1. September 2013

Hara Meditation 1. Tag

Teil dieser oben beschriebenen Selbsterfahrung ist es, hier ab und zu ein Feedback zu geben.

Ich beginne mit der Hara Meditation, weil ich aus der Erfahrung weiß, dass sie eine sehr erdende, zentrierende Wirkung auf mich hat und das kann ich grad sehr gut gebrauchen.

Die Hara Meditation ist keine von Osho. Es ist eine traditionelle fernöstliche Technik, die in verschiedenen Kampfkünsten zur inneren Vorbereitung auf den Kampf genutzt wird.

Es gibt eine sehr schöne CD mit begleitender Musik, oder wenn man mag auch mit Anleitung von Anando Würzburger.

Die Hara Meditation, Kraft der Mitte  von Anando Würzburger; Innenwelt Verlag
CD bei amazon

Anando schreibt im Booklet " Die Hara Meditation hilft bei Stress einen Zugang zu innerer Ruhe und Gelassenheit zu finden, berühigt einen übermäßig aktiven Verstand und wirkt bei depressiven Verstimmungen unterstützend, indem sie die Lebensgeister weckt."

Mal sehen, welche Wirkung sie auf mich in den 30 Tagen hat.

30 Tage Meditation

In meinem Training als Meditationslehrer in der OSHO - Uta Akademie in Köln habe ich viele Meditationstechniken kennengelernt.

Die Meditationen sind in der Regel aktiv, bzw. führen aus einem aktiven Teil in die stille Phase. Diese Technik hat OSHO gewählt, um unserem Leben in der heutigen Zeit, mit sehr viel Arbeiten, Unruhe, Hektik, Ablenkung, gerecht zu werden. Aus dem Trubel heraus sich still hinzusetzen, zu entspannen, in Stille zu sein, ist für viele fast unmöglich. Da wirbelt es in uns noch lange und unser Körper hat das Bedürfnis sich darin auszudrücken.

Heute habe ich begonnen, jeweils einen Monat eine Meditation zu machen und das täglich und kontinuierlich. Dadurch werde ich die Meditation im Schnitt 30 Tage durchführen, also weit über die 21 Tage, die in uns etwas verändern, hinaus.

Ich leite Meditationen an und mit diesem Selbstversuch möchte ich mehr Tiefe in die Arbeit mit Meditation bringen und natürlich etwas für mich selbst tun.