Samstag, 25. Juni 2011

Rückzug

Rückzug. 
Die Gedanken kreiseln, Aufgaben scheinen zum Aufgeben zu zwingen, Emotionen klammern am Vergangenen, Müdigkeit drückt auf die Augen, der Körper streikt...
Rückzug. 
Nichts sagen, nichts lesen, kein Computer, kein Telefon, kein Fernsehen, keine Menschen, keine Drogen...
Ablenkung ist, wie von Halle nach Leipzig über  Tokyo zu fahren.
Natur, Regelmäßigkeit, gesunde klare Nahrung, Wasser, Meditation, Schlaf, sich Öffnen.
Alles was wir brauchen ist in uns, 
unser Weg, unsere Aufgabe, unsere Lösungen, unsere Kraft, Glückseligkeit, Liebe, Licht, das Universum. 
Heute ist Rückzug dran.

Samstag, 18. Juni 2011

Vom Leben atmen lassen.

Heute morgen las ich in einem Buch von David Deida und eine Passage hat mich für den Moment besonders angesprochen. Ich möchte sie gerne hier zitieren, weil es eine schöne Übung ist, loszulassen.

"Angst ist ein Hinweis darauf, dass Sie an etwas festhalten. Wo halten Sie gerade krampfhaft fest? In der Zunge, im Bauch, zwischen den Beinen? Was würde passieren, wenn Sie der Offenheit vertrauten und sich ergäben, um von dem Geheimnis, welches das Leben ist, gelebt zu werden? Tun Sie einen Moment lang Ihr Bestes, um sich vollständig zu öffnen. Entspannen Sie die Muskeln, damit die Lebensenergie ungehindert durch Ihren Körper strömen kann. Lassen Sie zu, dass das Leben Sie atmet, atmen Sie völlig unangestrengt. Wenn das Leben Sie nicht mehr atmen will, dann soll es so sein.
Was befürchten Sie, wird passieren, wenn Sie genau jetzt nicht mehr versuchen, zu denken oder zu handeln? Finden Sie es heraus. Vertrauen Sie Ihrem tiefen Bauch, spüren Sie in Ihr tiefes Herz hinein, machen Sie Ihren Kopf so weich und offen, wie das Lächeln eines Babys. Finden Sie heraus, was Sie denken und tun, während Sie sich ergeben und öffnen, und machen Sie keine Anstrengungen mehr."
Das Zitat stammt aus dem Buch: David Deida: Nackt zur Wahrheit

Loslassen und Vertrauen, dem Leben vertrauen, seinem Selbst. Dafür ist das eine gute Übung.

Sonntag, 12. Juni 2011

Neuer Aufbruch ?

In der Ausgabe vom 1.Juni 2011 der "Zeit" ist ein Gespräch zwischen Stephane Hessel und Richard David Precht abgedruckt. Thema: Wir brauchen einen neuen Aufbruch! 
Ich habe mich sehr über die Tatsache gefreut. Zwei moderne Philosphen sprechen über einen neuen Aufbruch.
In dem Gespräch wird für mich das Dilemma unserer Zeit deutlich. 
Es wird über den Mensch und seine Beziehung zu anderen Menschen gesprochen, Dinge wie Finanzmarkt, Politik, Weltregierung, Jugend, Philosophien, usw. alles sicher wichtig. 
Aber was ist mit unserer eigentlichen menschlichen Lebensgrundlage, die Erde?  
Wie ist die Beziehung zu ihr?   
Was ist mit Tieren, Pflanzen, Wasser, Liebe, Energie,...? 
Alles ist ein einziger Organismus. Wir finden im Kleinen das Große und umgekehrt. 
Der Mensch ist ein Teil des Organismus und gleichzeitig ein Abbild, wie die kleinsten Bausteine. Scheinbar haben wir gelernt, mit dem menschlichen Verstand das Kleinste zu erkennen und dabei den Blick auf das Wesentliche verloren.
Wenn wir nicht umdenken, uns als Teil des Ganzen begreifen und danach wirklich und umfassend handeln, wird der große Organismus uns gezwungenermaßen einfach abschütteln, 
wie lästige Parasiten. 

Wann fangen wir an, wirklich aufzubrechen?

Hier noch der link zum Nachlesen des Gesprächs:  http://www.zeit.de/2011/23/Gespraech-Hessel-Precht 
 

Samstag, 11. Juni 2011

Anfang

Kräftige Worte habe ich in der Beschreibung gewählt. Sie geben in wenigen aber klaren Worten wieder, womit ich mich beschäftige. Ich bin mir noch nicht sicher, was sich hiermit entwickeln wird. Ich habe mich hierhergeführt gefühlt und nun versuche ich das, was fließen soll, zum Fließen zu bringen.

Ich bin als Mensch unterwegs, mit Familie, Arbeit, Kindern, Haushalt, Interessen. 

Als Mensch hatte ich die Erfahrung der Erleuchtung. 

Erleuchtung, noch so ein starkes Wort. 
Erleuchtung ist nicht das Heil, sie ist eine Erfahrung, gibt einen Einblick, offenbart uns etwas.
Ich habe diese Tatsache lange nicht aussprechen können, zu beladen ist diese Erfahrung mit Vorstellungen und Erwartungen.
Auch habe ich alle möglichen Beschreibungen versucht, aber sie waren nie wirklich zutreffend. Es ist eine unbeschreibliche Erfahrung.
Sie hat mich verändert und lebt in meinem ganzen Sein.

Auch bin ich auf der Suche nach Menschen gleicher Erfahrung. 
Womit ich hier aber niemanden ausschließen will. Im Gegenteil.
Ich suche Austausch, Weg und Entwicklung.
Unabhängig von der eigenen Entwicklung, fühle und sehe ich die Notwendigkeit der Konzentration und Bündelung der Möglichkeiten.