Manchmal ist es so einfach.
Ich muss nicht.
Heute morgen hatte ich beim Meditieren so meine Schwierigkeiten mit dem Sitzen. Der Rücken schmerzte, irgendwie schien meine Haltung nicht zu stimmen. Ich hatte das Gefühl, mich dauernd korrigieren zu müssen. Einerseits um "richtig" zu sitzen, andererseits entspannen zu können. Entspannen muss ich ja beim Meditieren, sonst ist es nicht richtig...
Soviel "muss" in mir. Und dann war es ganz einfach. Ich muss nicht. Wer legt denn fest, dass ich muss? Ich.
Es ist meine Entscheidung. Ich muss nicht ein guter Meditierer sein, oder entspannt, oder ein guter Mann, oder ein guter Arbeiter, oder ein guter Sohn, oder, oder, oder . . .
So war es leicht, zuzulassen, dass der Rücken schmerzt, Unruhe in mir ist, Gedanken, Gewühl und mit einem Mal auch Entspannung.
Ich ent(-)scheide, dass alles, was in mir da ist, sein darf.
Mittwoch, 17. Dezember 2014
Montag, 4. August 2014
gewagt : Lebenswege, die Mut machen
Eigentlich ist es ein Heft für Jugendliche, die gerade dabei sind, nach der Schule ihren Weg zu suchen.
Die Lebenswege verlaufen heute nicht mehr geradlinig wie früher, Schule, Abitur, Lehre, Studium, eine Firma bis zur Rente. Alles scheint offen und gerade das macht es auch erst einmal schwer, seinen Weg zu finden.
Sicher kann man raten, mach was Du fühlst, was Dich berührt, aber auch das ist manchmal so verwirrend.
So ist dieses Heft, der ungeraden Lebenswege ein wunderbarer Aufruf, sich zu entspannen, den Impulsen zu folgen, auch wenn der Verstand, das Umfeld, die Gesellschaft etwas anderes behaupten.
Auf vorgetrampelten Pfaden zu wandeln mag einfacher sein, aber ich werde vielleicht nie meinen Weg gehen.
Und hier der link zu den Organisatoren : http://gewagt.info/
Die Lebenswege verlaufen heute nicht mehr geradlinig wie früher, Schule, Abitur, Lehre, Studium, eine Firma bis zur Rente. Alles scheint offen und gerade das macht es auch erst einmal schwer, seinen Weg zu finden.
Sicher kann man raten, mach was Du fühlst, was Dich berührt, aber auch das ist manchmal so verwirrend.
So ist dieses Heft, der ungeraden Lebenswege ein wunderbarer Aufruf, sich zu entspannen, den Impulsen zu folgen, auch wenn der Verstand, das Umfeld, die Gesellschaft etwas anderes behaupten.
Auf vorgetrampelten Pfaden zu wandeln mag einfacher sein, aber ich werde vielleicht nie meinen Weg gehen.
Und hier der link zu den Organisatoren : http://gewagt.info/
Montag, 16. Juni 2014
Father, Son
Für alle Kinder und Väter, gebt nicht auf, zu lösen, was euch trennt und zu finden, was euch vereint.
Peter Gabriel : Father, Son
Peter Gabriel : Father, Son
Dienstag, 15. April 2014
Liebeslied im alten Stil
von Konstatin Wecker
Habe es grad in einer Version mit Hannes Wader gehört.
Ein wunderschönes Liebeslied, vergiss für den Moment den ganzen zähen Kleber aus Gedanken, alten Gefühlen und Ängsten. Lass Dich treiben, lebe und liebe.
Komm, mein Lieb, wir lassen uns
den Fluß hinuntertreiben,
keiner weiß, wohin das Ganze führt.
Ganz egal, wie wir hernach zusammen bleiben,
Hauptsache, wir haben uns gespürt.
Was für ein Gefühl,
tiefer als das Meer,
doch wie tief ist das Meer?
Komm, mein Lieb, wir lassen uns
den Fluß hinuntertreiben,
tun mal wieder so, wie's früher war.
Wellen schlagen sanft, und aus den Wiesen steigen,
sagt man, weiße Nebel, wunderbar.
Was für ein Gefühl,
tiefer als das Meer,
doch wie tief ist das Meer?
Komm, mein Lieb, wir lassen uns
den Fluß hinuntertreiben,
legen alles ab, was uns beengt.
Was für eine Fahrt! Die Erde dampft,
die Trommeln schweigen,
nur noch dieses Wollen, das uns drängt.
Was für ein Gefühl,
tiefer als das Meer,
doch wie tief ist das Meer?
Komm, mein Lieb, wir lassen uns
den Fluß hinuntertreiben,
laß uns schrecklich unvernünftig sein,
und anstatt uns an den Ängsten
endlich aufzureiben,
dringen wir unendlich in uns ein.
Was für ein Gefühl,
tiefer als das Meer,
doch wie tief ist das Meer?
Liebeslied im alten Stil - Konstatin Wecker in Erfurt
Habe es grad in einer Version mit Hannes Wader gehört.
Ein wunderschönes Liebeslied, vergiss für den Moment den ganzen zähen Kleber aus Gedanken, alten Gefühlen und Ängsten. Lass Dich treiben, lebe und liebe.
Komm, mein Lieb, wir lassen uns
den Fluß hinuntertreiben,
keiner weiß, wohin das Ganze führt.
Ganz egal, wie wir hernach zusammen bleiben,
Hauptsache, wir haben uns gespürt.
Was für ein Gefühl,
tiefer als das Meer,
doch wie tief ist das Meer?
Komm, mein Lieb, wir lassen uns
den Fluß hinuntertreiben,
tun mal wieder so, wie's früher war.
Wellen schlagen sanft, und aus den Wiesen steigen,
sagt man, weiße Nebel, wunderbar.
Was für ein Gefühl,
tiefer als das Meer,
doch wie tief ist das Meer?
Komm, mein Lieb, wir lassen uns
den Fluß hinuntertreiben,
legen alles ab, was uns beengt.
Was für eine Fahrt! Die Erde dampft,
die Trommeln schweigen,
nur noch dieses Wollen, das uns drängt.
Was für ein Gefühl,
tiefer als das Meer,
doch wie tief ist das Meer?
Komm, mein Lieb, wir lassen uns
den Fluß hinuntertreiben,
laß uns schrecklich unvernünftig sein,
und anstatt uns an den Ängsten
endlich aufzureiben,
dringen wir unendlich in uns ein.
Was für ein Gefühl,
tiefer als das Meer,
doch wie tief ist das Meer?
Liebeslied im alten Stil - Konstatin Wecker in Erfurt
Montag, 14. April 2014
Das Gewicht der Dinge
Wir ziehen um. Seit Jahren trage ich mein und unser gelebtes Leben vom Boden herunter. Das meiste werfe ich weg, weil es nicht mehr zu verwerten ist. Angefangen habe ich mit meinem Leben als Architekt und Fotograf. Das waren allein Tonnen von Papier, keine Ahnung, wie wir das alles auf den Boden bekommen haben. Alte Modelle, Unmengen Bücher, Zeitschriften, Akten, Gesetze usw. Dieses Jahr war sogar die Aufhebefrist für die Steuerunterlagen vorbei und auch das Papier ging den Weg des Recyclings.
Seit einem Jahr sind wir dabei unser Leben als Cafebetreiber vom Boden zu tragen. Hier sind wirklich viele brauchbare Dinge angehäuft. Aber es gibt wenige Abnehmer für Tassen und Teller, Besteck, Küchenutensilien usw. usw., die Menschen sind, scheints, gut ausgestattet oder kaufen lieber neu.
Und dann sind da noch die Dinge, die sich ohnehin in 25 Jahren Haushaltsführung ansammeln, die noch immer praktisch, aber seit einem sehr sehr langen Moment nicht gebraucht werden.
In mir ist der große Drang alles "in die Tonne zu kloppen". Es ist weniger das Gefühl, ich könnte es noch gebrauchen, irgendwann, als der Respekt vor den Dingen, vor Arbeit, Energie, dass ich es einfach nicht übers Herz bringe, die Tonne aufzumachen und alles wegzuwerfen.
Was also anfangen mit den angehäuften Dingen?
Ich fühle ihr Gewicht und dieses Gewicht wird allmählig zur Last. Ich werde noch einmal versuchen, Interessenten zu finden. Wenn das nicht fruchtet, gehen die Dinge wieder in den Kreislauf. Vielleicht wird dann aus hunderten Schrauben ein Fahrrad (Davon kann man in Halle nicht genug haben, soviel wie die Drahtesel geklaut werden. ;) ). Und ich fahre eines Tages auf meinen alten Schrauben durch die Lande.
Aber vielleicht bin ich ja dann auch schon den Rundlauf der Dinge gegangen und sitze als Martha auf dem Fahrrad.
Seit einem Jahr sind wir dabei unser Leben als Cafebetreiber vom Boden zu tragen. Hier sind wirklich viele brauchbare Dinge angehäuft. Aber es gibt wenige Abnehmer für Tassen und Teller, Besteck, Küchenutensilien usw. usw., die Menschen sind, scheints, gut ausgestattet oder kaufen lieber neu.
Und dann sind da noch die Dinge, die sich ohnehin in 25 Jahren Haushaltsführung ansammeln, die noch immer praktisch, aber seit einem sehr sehr langen Moment nicht gebraucht werden.
In mir ist der große Drang alles "in die Tonne zu kloppen". Es ist weniger das Gefühl, ich könnte es noch gebrauchen, irgendwann, als der Respekt vor den Dingen, vor Arbeit, Energie, dass ich es einfach nicht übers Herz bringe, die Tonne aufzumachen und alles wegzuwerfen.
Was also anfangen mit den angehäuften Dingen?
Ich fühle ihr Gewicht und dieses Gewicht wird allmählig zur Last. Ich werde noch einmal versuchen, Interessenten zu finden. Wenn das nicht fruchtet, gehen die Dinge wieder in den Kreislauf. Vielleicht wird dann aus hunderten Schrauben ein Fahrrad (Davon kann man in Halle nicht genug haben, soviel wie die Drahtesel geklaut werden. ;) ). Und ich fahre eines Tages auf meinen alten Schrauben durch die Lande.
Aber vielleicht bin ich ja dann auch schon den Rundlauf der Dinge gegangen und sitze als Martha auf dem Fahrrad.
Mittwoch, 9. April 2014
Dienstag, 25. März 2014
Der unsichtbare Apfel
Heute mal wieder eine Empfehlung von mir. Früher hatte ich schon einmal auf Käptn Peng hingewiesen und meine Buchempfehlung geht in die selbe Richtung. Kaptn Peng ist Robert Gwisdek oder umgekehrt.
Das ist ein so wahnsinniges, liebevolles, poetisches Buch. Es lässt sich eigentlich nicht beschreiben. Man kann es nur lesen und in seine (Deine) Welt versinken. Eine Freundin sagte: Ich verschlinge das Buch, bin mir aber nicht sicher, ob es mich verschlingt.
Hier ein link zum Kaufen : Kreiskonsum
Das ist ein so wahnsinniges, liebevolles, poetisches Buch. Es lässt sich eigentlich nicht beschreiben. Man kann es nur lesen und in seine (Deine) Welt versinken. Eine Freundin sagte: Ich verschlinge das Buch, bin mir aber nicht sicher, ob es mich verschlingt.
Hier ein link zum Kaufen : Kreiskonsum
Montag, 6. Januar 2014
Meditationskrisen
Meditationskrisen
gibt es. Im Grunde ist es für mich eine Krise, wenn ich es nicht schaffe, mir das Meditieren zu geben.
Es ist die beste Möglichkeit in jeder Situation des Lebens, Einkehr und Abstand zu finden. Je geübter wir im Meditieren sind, um so leichter wird es uns fallen, auch in Situationen, die Stress, Ängste, Ärger, Wut usw. in uns wachrufen, zu entspannen und diese Gefühle da sein lassen zu können.
Im letzten Monat hatte ich mir das stille Sitzen für meine tägliche Meditation vorgenommen. Was soll ich sagen, ich stand so neben mir bzw. fiel in so tiefe Seelenlöcher, dass ich das Gefühl hatte, da nie wieder herauszukommen. Ich habe es nicht geschafft, mich hinzusetzen und zu beobachten. Es kam der Moment, da ich das akzeptiert habe und das fühlte sich in mir gleich viel leichter an. Ich akzeptierte mich und das war gut.
Nun sitze ich wieder täglich und das stille Sitzen wird auch die Meditation des Monats Januar sein.
Ich wünsche allen eine gute Reise durch das Jahr 2014.
gibt es. Im Grunde ist es für mich eine Krise, wenn ich es nicht schaffe, mir das Meditieren zu geben.
Es ist die beste Möglichkeit in jeder Situation des Lebens, Einkehr und Abstand zu finden. Je geübter wir im Meditieren sind, um so leichter wird es uns fallen, auch in Situationen, die Stress, Ängste, Ärger, Wut usw. in uns wachrufen, zu entspannen und diese Gefühle da sein lassen zu können.
Im letzten Monat hatte ich mir das stille Sitzen für meine tägliche Meditation vorgenommen. Was soll ich sagen, ich stand so neben mir bzw. fiel in so tiefe Seelenlöcher, dass ich das Gefühl hatte, da nie wieder herauszukommen. Ich habe es nicht geschafft, mich hinzusetzen und zu beobachten. Es kam der Moment, da ich das akzeptiert habe und das fühlte sich in mir gleich viel leichter an. Ich akzeptierte mich und das war gut.
Nun sitze ich wieder täglich und das stille Sitzen wird auch die Meditation des Monats Januar sein.
Ich wünsche allen eine gute Reise durch das Jahr 2014.
Meditationskurs Tag 10 17.12.2013
Die Dynamische Meditation
hat 5 Phasen und dauert eine Stunde. Es ist gut die Meditation am Morgen mit nüchternem Magen zu machen.
1. Phase Atmen 10 min.
Stell dich schulterbreit aber locker in den Gelenken hin. Atme tief und chaotisch in deinen Bauch durch die Nase ein und aus. Der Fokus liegt auf der Ausatmung (einatmen wird dein Körper von ganz allein).
Lade dich durch das Atmen mit viel Energie auf. Sie trägt dich durch die Meditation.
2. Phase Kartasis (Loslassen) 10 min.
In dieser Phase kannst du deinen Gefühlen Raum geben. Lass alles raus, Freude, Wut, Weinen, Schreien, Lachen, Lust, was auch auch immer. Wenn du gerade nichts spürst, nimm das wahr und bewege deinen Körper. Du kannst dir behilflich sein, in dem du eine Sprache sprichst, die es nicht gibt, rede in dieser Sprache, vielleicht kannst du auf diese Weise deine Gefühle mitteilen. Bleibe bei dir.
3. Phase Hu 10 min.
Spring mit dem Mantra Hu auf und ab, dabei sind die Arme gen Himmel gestreckt, Deine Füße berühren dabei komplett den Boden. Lass das Hu tief in den Bauch gehen, du kannst es beim Springen immer tiefer in deine Basis treiben. Wecke die Energie in Dir.
4. Phase Freeze 15 min.
Am Ende der 3. Phase kommt ein lautes Stop. Bleib, so wie du in diesem Moment bist, stehen. Beobachte was innen und was außen ist. Werde zum Beobachter.
5. Phase Tanz 15 min.
Feiere dich und das Leben. Tanze.
Osho sagt zu dieser Meditation, "Sei total." Ja, sei total, aber sei ebenso liebevoll mit dir.
hat 5 Phasen und dauert eine Stunde. Es ist gut die Meditation am Morgen mit nüchternem Magen zu machen.
1. Phase Atmen 10 min.
Stell dich schulterbreit aber locker in den Gelenken hin. Atme tief und chaotisch in deinen Bauch durch die Nase ein und aus. Der Fokus liegt auf der Ausatmung (einatmen wird dein Körper von ganz allein).
Lade dich durch das Atmen mit viel Energie auf. Sie trägt dich durch die Meditation.
2. Phase Kartasis (Loslassen) 10 min.
In dieser Phase kannst du deinen Gefühlen Raum geben. Lass alles raus, Freude, Wut, Weinen, Schreien, Lachen, Lust, was auch auch immer. Wenn du gerade nichts spürst, nimm das wahr und bewege deinen Körper. Du kannst dir behilflich sein, in dem du eine Sprache sprichst, die es nicht gibt, rede in dieser Sprache, vielleicht kannst du auf diese Weise deine Gefühle mitteilen. Bleibe bei dir.
3. Phase Hu 10 min.
Spring mit dem Mantra Hu auf und ab, dabei sind die Arme gen Himmel gestreckt, Deine Füße berühren dabei komplett den Boden. Lass das Hu tief in den Bauch gehen, du kannst es beim Springen immer tiefer in deine Basis treiben. Wecke die Energie in Dir.
4. Phase Freeze 15 min.
Am Ende der 3. Phase kommt ein lautes Stop. Bleib, so wie du in diesem Moment bist, stehen. Beobachte was innen und was außen ist. Werde zum Beobachter.
5. Phase Tanz 15 min.
Feiere dich und das Leben. Tanze.
Osho sagt zu dieser Meditation, "Sei total." Ja, sei total, aber sei ebenso liebevoll mit dir.
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