Dienstag, 3. September 2013

Hara Meditation 3.Tag

Ich möchte ein wenig zu meiner persönlichen Ausgangslage schreiben.

Das letzte Jahr hat im Außen sehr viel Veränderung mit sich gebracht. Ich habe mit meiner Frau ein Cafe geführt. Das hat uns sehr viel Spaß gemacht und doch waren wir nach knapp 10 Jahren an einem Punkt angelangt, zu sagen es reicht, es ist erfüllt, was da zu leben und zu erfahren war. Unsere Kinder haben beide ihre Schule fertig, sind erwachsen. Wir sind praktisch an keinen Ort mehr gebunden. Ich habe mit meiner therapeutischen Arbeit begonnen und biete Meditationskurse an.

Im Inneren ist parallel sehr viel in Bewegung gekommen. Manches habe ich fühlen und loslassen können. Andere Themen stehen noch an, die ich mehr spüren als sehen kann. Ich taste mich langsam dahin, um sie zu betrachten und in mein Leben zu intergrieren. Das Meditieren ist ein Teil des Tastens. Das Entspannen, das Betrachten, dessen was in dem Moment ist, gibt mir die Möglichkeit mich zu öffnen, zuzulassen, was ist.

Heute war die Meditation sehr intensiv, ich hätte noch lange weitermachen können, kaum Denken, einfach dasein, die Energie spüren, die ich da geweckt habe. Gestern war ich so voller Gedanken, an die ich mich dann klassisch gehangen habe, der "Film" lief und lief, sodass ich nicht mal gemerkt habe, was ich da grad mache.

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