Mittwoch, 24. Oktober 2012

Meditation und Mehl

Mein kluger Sohn erzählte uns gestern, dass er mit einer Freundin ein Gespräch haben wird, über dies und das, was sie so beschäftigt, und über Meditation.

Er sagte, er werde ihr sagen, dass das mit dem Meditieren, um etwas zu erreichen, nicht so sei, als würde man Mehl brauchen und ginge in den Laden und kaufe welches.

Es ist eher so, dass du anfängst den Acker vorzubereiten, ihn lebendig zu machen, die Saat zu sähen, auf die Reife zu warten, das Getreide zu mähen, die Ähren zu dreschen und das Korn zu mahlen.

Ein schönes Bild für einen Prozess, der immerfort andauern könnte.

Seit Jahren versuche ich in Meditation zu sein, sitzend, liegend, tanzend, lachend, wütend, arbeitend, liebend usw. Es gelingt mir immer wieder, diesen Zustand zu leben.

Es gibt tausende unbewusste Manöver, die in mir nach Ablenkung rufen, allein der Wille lässt mich immer wieder ins Unbewusste triften.

Und doch ist es für mich ein heiliger Moment, zu spüren, einfach nur da zu sein, im Jetzt, mit voller bewusster Wahrnehmung, in tiefer Liebe für alles, was ist.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen